Maschinistenlehrgang

Böhmfeld (nie) Einen Lehrgang für Maschinisten an Löschfahrzeugen führte die Freiwillige Feuerwehr Böhmfeld durch. Teilnehmer kamen dazu auch aus Hepberg, Hofstetten, Pfahldorf, Tauberfeld und Wellheim. Kreisbrandmeister Wolfgang Forster aus Kipfenberg leitete den Lehrgang als zuständiger Verantwortlicher des Kreisverbandes Eichstätt. An sechs Abenden wurden die Teilnehmer über den Einsatz der Pumpen im Tragkraftspritzenanhänger, die Vorbaupumpe am Wagen und die Einbaupumpe im Fahrzeug unterrichtet. Die Praxis geübt wurde im Baugebiet Ziegelstadelweg an den dortigen Unterflur- und Oberflurhydranten. Zum Abschluss ging es an die Donau, um die Wasserentnahme an einem fließenden Gewässer zu üben, die als fließendes Gewässer höhere Anforderungen an die Maschinisten stellt. Jeder Teilnehmer hatte rund 34 Stunden in den Lehrgang investiert, um sich für seine Wehr fortzubilden. Kommandant Klaus Regensburger zeigte sich erfreut den Eifer und die Einsatzbereitschaft der teilnehmenden jungen Leute. So könne die Arbeit der Wehr mit mehreren ausgebildeten Kameraden erweitert werden.

Leistungsprüfung THL

Erfolgreiche Leistungsprüfung



Am 26.04.2014 legten 14 Jugendliche und 25 Erwachsene die jeweilige Leistungsprüfung mit Erfolg ab.

Hier gehts zum Bericht der Jugendlichen

Bei den aktiven Feuerwehrlern konnten erstmals in Böhmfeld 4 Gruppen an der Leistungsprüfung im Hilfeleistungseinsatz teilnehmen€œ. Bei dieser Leistungsprüfung wird ein Verkehrsunfall der sich in der Nacht ereignet simuliert. Ziel ist der fehlerfreie Aufbau des Hilfeleistungssatzes (Schere, Spreizer und Zylinder), der Verkehrsabsicherung und Aufbau der Beleuchtung innerhalb von 5 Minuten. Unter den Augen vom anwesenden Bürgermeister Alfred Ostermeier legten alle 4 Gruppen die jeweilige Prüfung mit 0 Fehlerpunkten und innerhalb der Sollzeit ab. Vom Schiedsrichterteam (KBI Sammiller, KBM Heimisch und KBM Girtner) wurde die tolle Vorbereitung und Abwicklung der Leistungsprüfung gelobt. Man teilte der Böhmfelder Wehr auÃßerdem mit, dass man mit der Jugend- und Erwachsenenausbildung auf einem sehr guten Weg sei.

Stufe 1 (Bronze)
Manuel Ostermeier, Christian Stark, Michael Hackner, Karl Strauߟ, Anna Hackner, Gabi Hackner, Ferdinand Laumeyer, Joachim Skwara, Stefan Mutz, Bernd Nadler, Josef Stelz, Hadwiger Jenny und Anton Bauer

Stufe 2 (Silber)
Norbert Graf, Richard Sterzl und Manuel Pfaller

Stufe 3 (Gold)
Michael Neumayer, Konrad Bauer, Michael Bauer, Klaus Regensburger, Dominik Schipper, Fabian Bojda, Martin Schieߟl, Stefan Spreßler und Jürgen Nadler

Ein groߟer Dank auch an Thomas Bauer, der sich als "Auffüller" in Gruppe 2 einbrachte!

Mit der ܜbungsbeteiligung bei den 10 durchgeführten ܜbungen und der fehlerfreien Durchführung der Leistungsprüfung konnte Kommandant Klaus Regensburger sehr zufrieden sein.

Bürgermeister Ostermeier bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement bei den einzelnen Übungen und Prüfungen und lud zum Abschluss des Tages alle Teilnehmer zum gemeinsamen Grillen am Feuerwehrhaus ein. Hier gilt unser besonderer Dank den žGrillmeistern€œ Konrad Bauer, Bernd Nadler, Josef Stelz und Stefan Mutz.

Truppmannausbildung

Zukunftsorientierte, gemeinsame Grundausbildung abgelegt

Größte Landkreisausbildung für Feuerwehrnachwuchs

 

 

Hepberg/Lenting/Stammham // Die größte gemeinsame Feuerwehrgrundausbildung auf Landkreisebene wurde kürzlich in den Gemeinden, Hepberg, Lenting und Stammham abgehalten.

68 Männer und Frauen aus Hepberg, Lenting, Stammham, Appertshofen, Echenzell, Böhmfeld, Zandt, Hirnstetten und Attenzell wurden von den vielen motivierten Ausbildern in den verschieden Grundausbildungsthemen an drei Standorten unterrichtet. Die Abnahmeprüfung wurde zentral in Hepberg im Feuerwehrgerätehaus vorgenommen. Diese große Art der Ausbildungszusammenlegung ist einmalig im ganzen Landkreis und zukunftsweisend! Vorausschauende „Ausbildungs-Synergieeffekte für die Zukunft schaffen“ nach diesem Motto haben die Feuerwehren gemeinsam an drei Samstagen an den drei verschiedenen Standorten diesen Grundstein gelegt. Die Ausbildung Truppmann Teil 1, der Einstieg zum Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau, wurde in Stammham abgehalten. Voraussetzung zur Prüfungszulassung beim „Truppmann Teil I“ ist das Mindestalter von 15 Jahren und eine Feuerwehrdiensttauglichkeit. Allgemeine Rechtsgrundlagen, fachbezogene Grundlagen, Fahrzeug- und Gerätekunde sowie Einsatzlehre im Brandeinsatz (Theorie und Praxis) und Technischer Hilfeleistung (Theorie und Praxis) wurden hier unterrichtet. Die Ausbildung „Truppmann Teil 2“ wurde in Lenting abgehalten. Nach einer 2 jährigen Wartezeit kann dieser Lehrgang besucht werden. Themen wie: Stressbewältigung, Gefährliche Stoffe, Unfallverhütung, Wasserförderung und Organisationsgrundsätze wurden hier unterrichtet. Der Abschlusslehrgang der zum „Truppführer“ befähigt, wurde am Standort in Hepberg abgelegt. Nach einer Wartezeit von 1 Jahr kann dann auch der Abschlusslehrgang abgelegt werden. Ein Einstieg mit der Feuerwehrgrundausbildung mit 15 Jahren und das Ablegen der kompletten Grundausbildung dauern somit mindestens 4 Jahre. Zwischen den jeweiligen Lehrgängen wird an den jeweiligen Standorten die Grundausbildung weiter durchlaufen. Diese drei Grundausbildungsstufen müssen alle Feuerwehrler durchlaufen. Sie sind Voraussetzung um zukünftig alle Leistungsprüfungsstufen ablegen zu können, Ausbildungsstätten des Landkreises zu besuchen oder an den staatlichen Feuerwehrschulen zugelassen werden zu können. Die drei Kommandanten der beteiligten Feuerwehren: Renè Karmann-Hepberg, Christian Hubrich-Lenting, und Stefan Ampferl-Stammham waren für die „große gemeindeübergreifende Grundausbildung, an verschiedenen Standorten verantwortlich. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen das im Einsatzfalle die Zusammenarbeit erheblich fördert und im gemeinsamen Einsatzbereich der Feuerwehren im Einsatzfalle sehr hilfreich ist, konnten an den Ausbildungsstandorten die jeweils unterschiedlichen Fahrzeuge und Gerätschaften im praktischen Ausbildungsteil benutzt werden. Unter den kritischen Augen von Kreisbrandinspektor Bernhard Sammiller und den drei Kreisbrandmeistern: Alexander Heimisch, Franz Waltl und Martin Lackner legten im Anschluss nach den drei Ausbildungssamstagen alle Teilnehmer einen schriftlichen Prüfungstest zu Fragen des Feuerwehrwesens ab. Allen Teilnehmern konnte im Anschluss durch die Führungskräfte der Kreisbrandinspektion gratuliert werden zum Bestehen. Alle Teilnehmer erhielten somit auch den ersehnten Eintrag ins Feuerwehrdienstbuch und die Truppmann Teil2 und Truppführer Teilnehmer erhielten sogar noch eine Urkunde. Beim abschließenden Grußwort des Kreisbrandinspektors Bernhard Sammiller und des zuständigen Kreisbrandmeisters Martin Lackner war der einhellige Tenor: „Gerätschaften können jederzeit beschafft werden aber keine ehrenamtlich, fertig ausgebildeten Einsatzkräfte“. So galt der Dank allen männlichen und weiblichen Teilnehmer und allen Ausbildern die diese verantwortungsvolle Arbeit in der Feuerwehr übernehmen. Jede Gemeinde könne auf ihre Floriansjünger sehr stolz sein und sich auch in Zukunft auf die gut ausgebildeten Feuerwehrdienstleistenden verlassen.

Feuerwehr ist wie Demokratie – man muss einfach nur mitmachen“!

 

 

Martin Lackner

 

Jahresabschluss

Zum Jahresabschluss waren alle Aktiven im Floriansstüberl eingeladen. Bei Steak- und Würstlsemmeln wurde über das vergangene Jahr berichtet. Den ca. 30 Teilnehmern wurde das neue geplane Spintsystem vorgesellt. Anschließend wurde im Floriansstüberl der Jahresausklang gefeiert.

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Weiterhin hat die Feuerwehr am 22.12.2013 die Bewirtung für die Weihnachtsgeschiche im Kotterhof übernommen.

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Wildsauessen

Nachfeier zur Leistungsprüfung

Am Samstag den 07.09.2013 fand im Floriansstüberl die Nachfeier zur Leistungsprüfung statt. Durch das fehlerfreie Abschneiden der Bronze- Gruppe wurden diverse Wetten zur Einlösung fällig. Bernhard Hackner sponsorte eine Wildsau, der stv. Kommandant Jürgen Nadler musste 50Liter Bier beisteuern und Webmaster Thomas Bauer war für die Nachspeise zuständig.

Das gute und reichhaltige Essen kam bei den Frauen und Männern der Böhmfelder Wehr sehr gut an. Auch die Torte die als Nachspeiße gereicht wurde war ein regelgerechter Gaumenschmauß.

Allen Teilnehmern der Leistungsprüfung nochmals recht herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.

Ein weiterer großer Dank gilt Bernhard Hackner sowie Hans Buchner für das Erlegen bzw. Ausnehmen der Wildsau.

 

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